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Best Of: Altmühltaler Kletter- und Kulturtreffen 2026
Anfang Juli war es mal wieder so weit und das Altmühltaler Kletter- und Kulturtreffen ging in die vierte Runde. Ein neuer Platz und zusätzliche Auflagen stimmten uns in der Orga zunächst skeptisch, aber die Veranstaltung war mal wieder ein voller Erfolg!
Danke an den Kastlhof, dass wir wieder da sein durften.
Danke an die Brauerei Riedenburger für die großzügige Unterstützung mit Garnituren, Kühlwägen und natürlich leckerem Biobier.
Danke an den Kulturellen Untergrund Riedenburg fürs erneute Verleihen der Zelte.
Und natürlich ein riesen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Musiker, Workshopleiter,…
Was ist das Altmühltaler Kletter- und Kulturtreffen (AKKT) überhaupt?
Die Hintergründe und Infos könnt ihr am besten auf unserer Vereinsseite nachlesen (https://kosmos-altmuehltal.de/about/).
Kurzgesagt ist es ein Wochenende um aus dem Alltag abzutauchen, zu Gedenken, Freunde zu treffen, klettern zu gehen und zu feiern.
Das AKKT 2026 in Bildern
Der Aufbau
Um so eine Veranstaltung überhaupt auf die Beine stellen zu können braucht es neben einer gründlichen Planung auch viele fleißige Hände, um das Gelände aufzubauen. Bereits am Montag haben wir angefangen Material aus dem nahegelegenen Lager ranzufahren und aufzubauen, damits ab Donnerstag Nachmittag dann so richtig losgehen konnte
Donnerstag
Eröffnet wurde das AKKT von Julia, Celine und Nani am Donnerstag mit einer traditionellen Kakaozeremonie. Danach gab es einen Vortrag von Kletterlegende Wolfgang Kraus, eine erste musikalische Einstimmung durch Traumtempo und drei Juraclimbs Filmpremieren.
Freitag
Der Freitag startet wie ein typischer AKKT-Tag mit Kaffee, Croissant und Morgenyoga am Festivalgelände. Anschließend gings raus an den Fels, vielleicht an Workshops teilnehmen und schließlich fürs gemeinsame Abendessen und die Party am Abend wieder zurück zum Kastlhof. Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Impala Ray, die die Menge komplett mitgenommen haben.
Samstag
Auch der Samstag startete wie sollte es auch anders sein mit Kaffee und Yoga, bevors mal wieder an den Fels ging. Am Abend erzählte Eberhard einiges über die Geschichte des Kletterns im Altmühltal, das Bingo und die weiteren Challenges wurden aufgelöst und am Abend spielte neben Skavaria noch einige tolle DJs.
Sonntag
Nach dem üblichen, diesmal vielleicht etwas späteren, Start in den Tag haben wir ab 13 Uhr mit dem Abbau begonnen und möchten uns hier bei der tatkräftigen Unterstützung aller Helfer bedanken. Bereits Sonntag Abend war der Großteil des Materials wieder im Lager und am Montag dann auch die letzten Tätigkeiten erledigt.
Cochamo - Ein Granitparadies im chilenischen Patagonien
Das Valle de Cochamó im Norden Patagoniens gilt nicht ohne Grund als das Yosemite Südamerikas. Mitten im dichten Regenwald ragen über 1.000 Meter hohe Granitwände in den Himmel und bieten fantastische Riss- und Plattenkletterei. Im Februar verbrachten Nico und ich 20 Tage in diesem abgelegenen Kletterparadies. Wir konnten einige teils auch sehr lange Klassiker wiederholen, unsere erste eigene, 400 Meter lange alpine Erstbegehung machen und haben eine super Zeit gehabt und viele tolle Leute kennengelernt.
Dass wir in dieser wilden Natur überhaupt noch so klettern können, ist der Initiative Conserva Pucheguín zu verdanken, die dieses Tal vor Kurzem nach einem historischen Kauf dauerhaft unter Schutz gestellt hat.
Logistik und Anreise
Da Nico bereits in Argentinien war trafen wir uns am Busbahnhof in Bariloche in Argentinien, um von dort gemeinsam mit dem Bus nach Puerto Montt zu fahren. Wir hatten abgemacht, dass ich, weil ich nachkomme, Equipment für das Erschließen von Routen mitnehme, aber nicht den Umfang diskutiert. Deswegen staunte er nicht schlecht über meine drei schweren Duffelbags mit über 300 Metern Statikseil, was wie sich später herausstellen sollte doch etwas überambitioniert war.
Als wir nach über 48 Stunden Reisezeit spätabends in Puerto Montt ankommen fallen wir erstmal todmüde in die Betten unseres schnuckligen pinken Airbnbs. Das Zimmer ist für die Menge an Equipment viel zu klein und mit den Einkäufen am nächsten Tag wirds dann nochmal enger. An einem Tag gilt es nun erstmal bei einem gemütlichen Frühstück Pläne zu schmieden, ausreichend Bargeld abzuheben, Essen für drei Wochen einzukaufen, einen Bus für den nächsten Morgen zu organisieren und schließlich alles Gepäck in genau 30 Kilo schwere Taschen für die Arrieros umpacken, damit wir möglichst bald nach Cochamo kommen, denn es deutet sich bereits ein sehr gutes Wetterfenster an. Es klappt alles wie am Schnürchen und so können wir den Abend noch gemütlich in der Cirrus Bar direkt gegenüber von unserem Airbnb ausklingen lassen.
Vielleicht haben wir es auch ein bisschen zu sehr ausklingen lassen, denn nachdem uns zwei Uberfahrer wegen der Menge an Gepäck einfach stehen lassen wäre es fast nochmal knapp geworden. Zum Glück erwischen wir gerade so noch den Bus, aber müssen die Fahrt ohne Empanadas verbringen, die wir eigentlich am Bahnhof kaufen wollten.
Am Trailhead übergeben wir dann das Gepäck an die Arrieros und nach einer kurzen Einweisung und Registrierung machen wir uns auf den Weg nach “La Junta”, der Campingplatz, der für die nächsten 20 Tage unser Zuhause sein wird.
Das erste Wetterfenster
Während es beim Anmarsch zum Camping noch leicht regnete kündigte sich bereits ab dem nächsten Tag ein längeres sehr gutes Wetterfenster an und so trödelten wir nicht lange rum und packten unsere Rucksäcke, um einige Tage im Trinidadtal zu verbringen und uns an die Kletterei zu gewöhnen. Wir wiederholten noch am Zustiegstag den “Gendarme” (120m, 5.11a) am Trinidad mit 5 abwechslungsreichen Seillängen. Am nächsten Tag stand “No Hay Hoyes” (200m, 5.11a) am Programm. Die Kletterei war wunderbar, aber die Risse teilweise noch etwas feucht und der Tag doch kälter als gedacht. Dafür schaute der nächste Tag bombastisch gut aus und so stiegen wir noch weiter auf bis zu einem Pass an welchem wir für die 1600 Meter lange “La Presencia de mi Padre” am El Monstruo biwakierten. Einen detaillierten Einblick in unsere ersten Routen im Tal und auch unserer Erstbegehung bekommt ihr am besten im Video:
“Filo Estatico” - unsere erste Erstbegehung
Bereits beim ersten Telefonat brachte Nico die Idee einer gemeinsamen Erstbegehung ins Spiel und ich war sofort dabei. Wir wussten zwar nicht was uns erwarten würde, aber hatten Glück, dass wir bereits im ersten Wetterfenster eine Linie entdeckten, die uns ins Auge stach und die wir dann auch als Projekt letztendlich verfolgten. Die “Filo Estatico” liegt am Cerro Ojo rechts der beliebten “Homo Santa”, der bisher einzigen Routen in der Wand. Mit nur 14 Bohrhaken konnten wir eine logische, anhaltende Linie entlang eines Pfeilers erschließen.
Der Name kommt von unserem Statikseil Dilemma. Insgesamt habe ich 340 Meter mit nach Chile genommen, 140 Meter bis nach “La Junta”, aber nur 80 Meter schafften es bis in die Wand, was sich für dieses Unterfangen als die perfekte Menge herausstellte.
Weitere Impressionen
Nach unserer erfolgreichen Erstbegehung kletterten wir noch drei Routen zusammen mit Till im Amfiteatro. Die “Al Centro y Adentro” ist die vermutlich schönste Tour im Granit, die ich je klettern durfte und ein besonderes Highlight gewesen. Auch die regnerischen Pausentage im Fogon lernten wir zu schätzen und wenn die Zeit oder das Wetter knapp war gab es gute Sportklettereien und sogar einen deep water solo Spot nahe des Camps
Rückblick AKKT 2025
Hier noch ein paar Eindrücke vom legendäre Altmühltaler Kletter- und Kulturtreffen 2025 am Kastlhof im Altmühltal. Danke an den Altmühltaler Kletter- und Kulturkosmos e.V. für die tolle Orga und für alle Helfer und Unterstützer!
Dachstein Tripple im Goldenen Herbst
“Metamorphose” aus Moderne Zeiten, “Büchsenschuss” aus den Longlines und die “Maixkante” aus dem Extremen Fels
Nachdem das Wetter östlich deutlich stabiler war und wir mal was Neues sehen wollten machten Hannes und ich uns Ende Oktober auf in den Dachstein, wo uns hohe Südwände mit bestem Fels erwarten sollten. Bewaffnet mit den klassischen Auswahlführern vom Panico Verlag “im extremen Fels”, “Moderne Zeiten” und “Longlines” beschließen wir in den drei Tagen eine Tour aus jedem der Führer zu machen um einen guten Eindruck vom Gebiet zu bekommen.
Als wir am Samstag im ersten Licht losgehen, können wir erstmals einen Blick auf die kolossale Südwand werfen. Doch unser Ziel die Koppenkarstein Südwand mit der “Metamorphose” liegt noch versteckt ums Eck…
Die Metamorphose ist jedem der auf raue Kalkplatten im 7. Grad steht voll zu empfehlen und nachdem wir jetzt ordentlich eingeklettert waren kanns an die großen Wände gehen. Die “Büchsenschuss” in der Südwand des Großen Dachsteins sieht vielversprechend aus und wir pokern, dass die oberen Schlüssellängen tagsüber in der Sonne schon abtrocknen werden, was zum Glück der Fall ist. Im Gegensatz zum Vortag scheint die Sonne und es ist windstill. Statt zu kalt ist uns heute fast zu warm, aber man will ja nicht meckern…
Nach den 26 Seillängen in den zu engen Schuhen bin und der Plattenkletterei vom Vortag bin ich schon ziemlich durch, aber Hannes kann mich noch überzeugen am nächsten Tag die “Maixkante” am Großen Dirndl zu klettern, mit der Bedingung dass ich in Zustiegsschuhen alles nachsteige, was auch eine wunderbar lässige Erfahrung und ein perfekter Abschluss für das Wochenende war.
Danke Hannes für die tollen Tage! Alle drei Touren waren auf ihre eigene Weise wunderbar und empfehlenswert und es wird sicher nicht unser letztes Mal im Dachstein gewesen sein!
Sportklettern im legendären Céüse
Ein legendäres Gebiet, das seinem Ruf gerecht wird! Bester Fels und geniale Kletterei in einem wunderbaren Ambiente. Wenn da nur nicht der gewöhnungsbedürfitge Tagesrythmus wäre…
Während unserem Sommerurlaub statteten wir unter anderem dem legendären Sportklettergebiet Céüse in Südfrankreich einen Besuch ab. Der lange Zustieg wird mit bester Kletterei in rauem, teils abgespeckten Kalk und langen Ausdauerrouten belohnt. Wir haben uns Ivan und Lindy aus Südafrika getroffen und waren hauptsächlich direkt im Biographie Sektor und in Berlin klettern. Ein Highlight war es Gabriele Moroni in der legendären Biographie von Chris Sharma zu fotografieren. Hoffentlich kann er die Tour bald klettern!
Herbst im Donaudurchbruch
Die Bischofsbucht im Donaudurch bei Weltenburg ist eines der schönsten Klettergebiete Deutschlands!
Die Bischofsbucht ist sicher eines der schönsten Klettergebiete Deutschlands! Nachdem die Temperaturen wieder gesunken sind, war ein Klettertag in der Sonne willkomme Abwechslung und an diesem schönen Sonntag waren wir nicht die einzigen, die sich das gedacht haben. Zwei coole hochauflösende Panoramas sind mir neben dem Filmen auch gelungen.
Simon hoch oben im Minefield! Im Kloster Weltenburg im Hintergrund wird seit 1060 Bier gebraut.
Steffi im Rudel-Weg ganz rechts am Hauptsektor. Im Hintergrund die Römerwand, die höchste Wand der Gegend!
Übern Freneypfeiler auf den Mont Blanc!
Der Mont Blanc bei Nacht von der Monzino Hütte
Schon lange wollte ich eine Tour auf der Südseite des Mont Blancs machen. Das sich jedoch dieser Sommer der Freneypfeiler ausgeht hätte ich nie gedacht. Nachdem Maria und ich uns am Teufelsgrat akklimatisiert hatten besprachen wir in Chamonix mit dem Max, der wenige Tage zuvor den Peuterey Integral solo gemacht hat mögliche Touren die wir zu dritt machen könnten. In Anbetracht der für August schneereichen Gletscher, aber schneefreien Wände und einem mega Wetterfenster ist die Entscheidung schnell gefallen und wir machen uns am nächsten Tag mit dem Bus auf nach Courmayeur.
In vier Tagen geht es mit einem Zwischenstopp auf der gemütlichen Monzino Hütte und dem Ecclesbiwak über den Freneypfeiler zum Mont Blanc, hinab zum Vallotbiwak und schließlich ins Tal. Insgesamt hatten wir sehr gute Verhältnissen und sind abgesehen von einem frühen Verhauer gut durchgekommen. Ich habe in sechs Stunden den unteren Teil bis zur Chandelle vorgestiegen und dann hat der Max übernommen und obwohl wir an allem gezogen haben was ging waren die technischen Seillängen doch überraschend anstrengend. Ebenso hat sich der Weiterweg zum Mont Blanc ordentlich gezogen und trotz Akklimatisierung merken wir die Höhe deutlich. Mehr Details seht ihr im Video und auf den Fotos. :D
Kletter- und Kulturtreffen 2024 im Altmühltal
Was für ein Fest! Danke an alle die dabei waren und an alle die mitgeholfen haben! Hier ein paar Eindrücke:
Was für ein Fest und was für eine gute Zeit!
Danke an alle die mitgeholfen haben, um dieses Mammutprojekt zu realisieren!
Von Donnerstag dem 04.07.2024 bis Sonntag 07.07.2024 haben sich über 350 Gleichgesinnte am Kastlhof getroffen um zusammen zu klettern, feiern, aber auch zu Gedenken. Es gab leckeres Bio-Bier von Riedenburger ums Eck, feinste vegane Speisen von dem Küchenteam, vielfältige Workshops, interessante Vorträge und tolle Live-Musik! Trotz dem Regen beim Aufbau und Samstag hätte es kaum besser laufen können. Als Fotograf hat es Spaß gemacht, so viele tolle Menschen zu fotografieren. Hier ein paar Eindrücke und freut euch schon mal aufs Aftermovie! ;)
Danke an AgratAmAgatha und den Kultureller Untergrund Riedenburg e. V. für das Ausleihen der Zelte die uns trocken gehalten haben!
Danke an Riedenburger für das leckere Bier, die Schirme und Garnituren!
Danke an den Kastlhof für die wunderbare Location!
Danke an alle Beteiligten des Altmühltaler Kletter- und Kulturkosmos e.V. für die Organisation!
Danke an alle Helfer, Workshop-Leiter, Bands, Djs und alle anderen die gekommen sind und gute Stimmung dabei hatten!
Sportklettern an den Ewigen Jagdgründen im Zillertal
Jedes Jahr zieht es uns mindestens einmal ins wunderschöne Zillertal! Während es im Flachland Rekordtemperaturen von 30 °C Anfang April hatte, konnten wir etwas weiter oben in den Ewigen Jagdgründen bei perfekten Verhältnissen klettern. An den perfekten Granittürmen findet jeder was für sich und auch die leichten Routen sind richtig gut!
Eine der besten Linien ist sicher die Kante der “Jumping Jackflash”, 9+ am Wächter. Nachdem ich letztes Jahr schon ganz oben gefallen bin, konnten Tobi und ich sie diesmal durchsteigen. Maria und Stocki haben “Picabo”, 9 direkt neben der berühmten “El Schuppo” gezogen. Marias schnellster 9er!
Hier gibts noch zwei Videos und ein paar Bilder der letzten beiden Jahre. Unter anderem die fantastischen Manitou und Manitoutwo oder ein Video von Jumping Jackflash und mehr leichten und schweren Routen.
Ein milder Winter in Prunn
Nach einem nassen und regenreichen Dezember zeigt sich der Winter ab Mitte Januar von seiner milden und angenehmen Seite und wir hatten so einige schöne Klettertage in der Sonne. Mein Ringbandriss ist genau zum richtigen Zeitpunkt wieder verheilt, um an meinen liebsten Felsen ordentlich Gas zu geben. Die sonnigen Wintertage in Prunn sind einfach was ganz besonderes. Natürlich gibt es die Altmühltal typischen Platten, aber viele Routen haben ganz schön steile und kräftige Schlüsselstellen.
Sportklettern in Nammering - neuer Topspot im Woid
Anfang März waren wir in Nammering, einem ehemaligen Steinbrauch im Bayerischen Wald klettern. Vor allem die steile Westwand hält so einige Schmankerl parat! Über ein Fixseil erreicht man den Absatz des Wandfußes, allzu viele Leute sollten nicht da sein, sonst wirds schnell kuschlig ;)
Besonders herausstechen tut die geniale “Dragon Master 9000” (9). Von ihr habe ich schon oft gehört, es sei der Neuner im Woid. Und dem würde ich glatt zustimmen! Die Züge sind weit, kräftig und gleichzeitig super anhaltend and eher großen, offenen Griffen. Wem das zu leicht ist, für den gibt es noch den rechten Einstieg “Senior Balls” (9+).
Die drei Achter rechts sind alle top und bieten interessante Cruxstellen! Die Crux der “Squeasy” (10-) schaut dagegen bretthart aus! Am besten einsteigen, bevor die Sonne in die Wand scheint.
“E-Bike” (8, 16 SL) Neutour an der Alpawand
Die “E-Bike” ist die neueste Tour an der Alpawand und bietet 16 Seillängen scharfen Fels bis zum 8. Grad
Letzten Juni haben Fritz und Sebastian uns eingeladen mit ihnen zusammen ihr neuestes Projekt an der Alpawand zu klettern, dass sie über die letzten Monate eingerichtet haben.
Die Route ist zwischen dem Alpatraum und der Wassersymphonie. Den Einstieg hat Maria künstlerisch angeschrieben ;) Im Video seht ihr wie es uns ergangen ist
Maria in einer riesigen Wasserrille im oberen Wandteil
Unsere Einschätzung, der Seillängen. Noch sind einige Stellen recht bröslig, aber mit ein paar mehr Wiederholungen wird das sicher eine lohnende Tour! Mal schauen, wer sich die erste Rotpunktbegehung holt.
Edit: Ich habe Sebastian neulich in Prunn getroffen und er hat die Route nach einigen Anläufen letzten Herbst komplett durchgestiegen. Starke Sache!
Für eine Wiederholung braucht ihr 15 Exen und 50m Halbseile. Über die Route kann im Notfall abgeseilt werden, das ist auf Gund des teilweise losen Fels auf den Bändern aber nicht zu empfehlen. Der Abstieg außenrum ist bequemer und schneller.
Watzmann Überschreitung am 01.01
Eine stürmische, winterliche Watzmann Überschreitung über Silvester mit extraordinärer Biwakkulinarik
Mit Fondue, Baguette und schwerer Kamera gings zu Silvester 2023 auf zum Watzmann. Maria und ich wollen das Neue Jahr mit einer Überschreitung des Watzmann starten. Am Zustieg sind wir erstaunt, wie wenig Schnee liegt und froh nicht auch noch Ski am Rücken zu tragen.
Nachdem es den ganzen Tag bewölkt war, tut sich kurz vor Sonnenuntergang ein Spalt auf und für wenige Minuten kann ich das schwere Teleobektiv rausholen und ein paar Landschaftsaufnahmen machen. Danach müssen wir die Biwakschachtel ausgraben und können uns für die Nacht einrichten. Leider zieht danach ein Schneesturm auf und Aufnahmen von Feuerwerken und dem Sonnenuntergang bleiben mir verwehrt.
Sekt, Fondue und Baguette. Da kommt richtiges Silvester Feeling auf, bloß Biwak-Style.
Skitour auf den Geigelstein (1808m)
Leider hatte der Regen der letzten Tage den üppigen Neuschneemengen von Anfang Dezember einen garstigen Harschdeckel verpasst. Trotzdem hatten wir Lust in Berge zu fahren und was zu unternehmen. Der Geigelstein von Schleching aus ist die längste Skitour in den Chiemgauer Alpen und hat aber danke der alten Skipiste trotzdem kaum langweilige Meter und mit einer Abfahrt nach Westen und anschließendem Gegenanstieg ist die Tour doch länger gewesen als gedacht.